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Fehlende Veloinfrastruktur in Emmen

Auf fast der ganzen Länge der Gerliswilerstrasse und Neuenkirchstrasse fehlt Veloinfrastruktur.

Dies führt meiner Wahrnehmung nach zu einem massiven Sicherheitsdefizit, weil:

- Es sind 50er Zonen (und weiter hinten bei der Neuenkirchstrasse noch schneller). Zudem, warum auch immer, scheinen hier sehr viele sehr schnell zu fahren, unkontrolliert zu beschleunigen und oft sind es noch SUV

- Es hat sehr viel Verkehr und man wird sehr knapp überholt; vor allem beim Aufwärts fahren

- in allen Knotenpunkten (zB Kreisel) besteht eine hohe Gefahr übersehen zu werden oder man befindet sich auf einmal zwischen Fahrzeugen eingeklemmt (zB Verzweigung Sprengi)

- es hat viele parallel geführte Parkplätze, vor allem beim Abwärts fahren sehr gefährlich

- ab dem Bahnhof Emmenbrücke wusste ich nicht mehr ob ich auf einer Veloroute bin, habe ich die Schilder übersehen?

Gibt es, insbesondere für die Gerliswilerstrasse, langfristige Ideen wie dies weitergeht? Aktuell ist es alles andere als einladend dort mit dem Velo unterwegs zu sein.

Erstellt am: 8.4.2026

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Offizielle Antwort
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Die von Ihnen geschilderten Erfahrungen auf der Gerliswilstrasse und der Neuenkirchstrasse decken sich weitgehend mit den Erkenntnissen des Kantons.

Uns ist bewusst, dass die Situation für Velofahrende auf dieser Achse heute anspruchsvoll ist. Hohe Verkehrsbelastung, Busverkehr, enge Platzverhältnisse sowie fehlende oder unterbrochene Veloinfrastruktur führen dazu, dass sich das Velofahren vielerorts wenig sicher und wenig attraktiv anfühlt. Die von Ihnen erwähnten Punkte wie knappe Überholmanöver, anspruchsvolle Knotenbereiche, Konflikte bei Kreiseln – insbesondere im Bereich Sonnenplatz – sowie Risiken entlang von Parkfeldern sind bekannte Schwachstellen.

Mit dem Umbau des unteren Abschnitts der Gerliswilstrasse konnten bereits erste Verbesserungen umgesetzt werden. Gleichzeitig ist klar, dass auf den weiteren Abschnitten weiterhin Handlungsbedarf besteht, deshalb werden weitere Projekte zur Verbesserung der Situation ausgearbeitet. Solche Infrastrukturprojekte benötigen aufgrund ihrer Komplexität viel Zeit. Der Kanton Luzern setzt sich jedoch laufend dafür ein, bestehende Schwachstellen zu verbessern.
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